Der Raum




Foto: Michael Seirer
Die Speisekammer - ein Wiener Restaurant in der Tigergasse

 
Der Raum im Souterrain als explizit Wiener Architektur, gebaut um die Gemeinde um Steuern zu betrügen,ist weiß gestrichen, Sperrholz als Plattenwerkstoff ist weiß lasiert. 

Im Restaurant gibt es – unvollständige Liste – Holzboden, Möbel aus den letzten Jahren:

Den Stuhl Hal aus 2011 von Jasper Morrison, die Garderobe Loop aus 2007 von Leif Jørgensen, den Schirmständer a tempo aus 2010 von Pauline Deltour. 

Angefertigte Tische mit schräg verschraubten quadratischen Eichenplatten, alte Industrielampen, wie sie auch früher unter der Gewölbedecke hätten hängen können.

Einen Windfang mit Blick durch die Entwicklung der Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer im Verhältnis zurEntwicklung der Unternehmensvermögen von 2000 bis 2010 in Österreich.


Eine wechselbare hölzerne Wandverkleidung in Frühlingsrosen-Farben, Bezüge zu Roman Stegers Küche, Vorlieben und Abneigungen, Umgebautes wie die Bar, Vorgefundenes wie den Stein.


Eher helle und dunkle Farben. Weißgraubraun Cremetöne. Stahl, Hölzer, Kunststoffe, Stein, Glas, Draht.


Heizkörperverkleidungen mit Lüftungslöchern entwickelt ausgehend von Kärntner Höhlenkäse, Tomme de Albanais, Emmentaler und Edamer.




Markus Binner(Künstler und Raumdesigner)